Xplore & Inspire 2.0 – Impulse & Tool-Party

Unser Erfolgsformat geht in die dritte Runde – diesmal mit einem leicht veränderten Konzept, um euch weiterhin mit spannenden und inspirierenden Impulsen für die Jugendarbeit zu versorgen.

Auch in diesem Jahr habt ihr die Möglichkeit, in zwei Workshops in neue und aktuelle Themen hineinzuschnuppern. Dafür stehen euch insgesamt acht unterschiedliche Workshops zur Auswahl, die von externen, spezialisierten Referent:innen gestaltet werden. So könnt ihr gezielt eure eigenen Interessen vertiefen und neue Perspektiven kennenlernen.

Im Anschluss laden wir euch zur Tool-Party ein. An verschiedenen Stationen habt ihr die Gelegenheit, Tools, Methoden und Materialien kennenzulernen und direkt auszuprobieren. Die Tool-Party bietet Raum zum Entdecken, Austauschen und Vernetzen und spiegelt die Vielfalt unserer Themen und Angebote wider.

Angebotene Workshops

Stress lass nach! – Ressourcen stärken für mehr Gelassenheit

Was ist Stress eigentlich und was passiert dabei? In diesem Workshop lernt ihr körperliche Wirkmechanismen von Stress kennen, erfahrt, was sich hinter dem Modewort Resilienz verbirgt und begebt euch auf die Suche nach euren eigenen Ressourcen. Natürlich gibt es auch praktische Tipps und Übungen, die helfen können, im Alltag gelassener zu bleiben und Herausforderungen entspannter zu begegnen.

Der Workshop dient nicht der Aufarbeitung persönlicher Erlebnisse und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung. In akuten Krisensituationen ist geeignete Hilfe zu suchen.

Referentin: Regina Schottroff ist Psychologin (M.Sc.) und Stressmanagement-Trainerin (DAGeSp). Außerdem ist sie als Pfadfinderin bei der DPSG aktiv.

 

Betzavta – Demokratie gestalten

Was ist Betzavta?

Betzavta (hebräisch für „Miteinander“) ist ein erfahrungsorientiertes Trainingskonzept zur Demokratiebildung. Es wurde am Adam Institute for Democracy and Peace in Jerusalem entwickelt und zielt darauf ab, demokratische Werte und Prozesse praktisch erlebbar zu machen.

In dem Workshop werden anhand interaktiver und spielerischer Methoden, die auch mit Kindern und  Jugendlichen angewandt werden können, Themen wie Gleichheit, Freiheit, Fairness oder das Verhältnis zwischen Mehrheit und Minderheit erlebt.

Betzavta stärkt demokratische Kompetenzen im Alltag. Die Teilnehmenden lernen, Verantwortung zu übernehmen, moralisch und kritisch zu denken und sowohl eigene als auch fremde Bedürfnisse wahrzunehmen.

Referentin: Manuela Dillenz ist Bildungsreferentin der Jugendbildungsstätte Unterfranken, Referatsleitung „Couragiert“. Als ausgebildete Trainerin setzt sie sich seit Jahren mit dem Betzavtaansatz zu Demokratie– und Toleranzerziehung auseinander und bietet dazu Seminare für unterschiedlichste Altersgruppen an.  Sie ist Dozentin an einer Fachakademie für Sozialpädagogin beschäftigt sie sich in diesem Kontext insbesondere mit rassismuskritischer Erziehung im Kindesalter. Sie ist auch Referentin für die Kursreihe „Leben in Bayern“.

 

Vom Handy zum Track

In diesem 90-minütigen Praxis-Workshop lernen pädagogische Fachkräfte, wie sie mit der App Auxy und einfachen Methoden niedrigschwellig Beats und Songs mit Jugendlichen erstellen können. Ohne Vorkenntnisse, dafür mit viel Praxis, Kreativität und direkt umsetzbaren Ideen für den direkten Einstieg. 

Referent: Michael Ende, Musiker, Bassist, Produzent und Pädagoge.

Organisiert vom Popularmusikbeauftragten des Bezirks Unterfranken.
Die Ansprechperson für Musikförderung, Workshops und Netzwerke für Musikschaffende in Unterfranken.

https://www.mainpop.de/

Digitale Mündigkeit vermitteln

Digitale Mündigkeit lernt man am besten von Anfang an – aber wie vermittelt man sie so, dass sie wirklich trägt? Dieser Vortrag beziehungsweise Workshop richtet sich an Multiplikator.innen, die Kinder und Jugendliche nicht nur durch die digitale Welt begleiten, sondern sie darin stark machen wollen. Zwischen Fakes, Tracking, Dauerbeeinflussung und der wachsenden Macht weniger Plattform-Oligarchen – besonders sichtbar in den USA – wird klar: Digitale Bildung ist immer auch Demokratiebildung. Es geht um mehr als Medienkompetenz, es geht um Selbstbestimmung, Haltung und die Frage, wem unsere digitalen Räume gehören. Neben Hintergrundwissen gibt es praxisnahe Impulse und viel Raum für Ihre Fragen, Erfahrungen und konkreten Herausforderungen.

Die Referentin wird digital zugeschalten.

Referentin: Leena Simon, graduierte Philosophin, IT-Beraterin, Netzphilosophin und Autorin. Sie beschäftigt sich mit digitaler Mündigkeit und Technikpaternalismus und arbeitet für Digitalcourage e.V., sowie als freie Referentin.

Digitale Mündigkeit

Gaming in der Jugendarbeit (ausgebucht)

Spielen ist ein traditionell essenzieller Teil der Jugendarbeit und ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Spielen hat sich immer wieder über alle Zeiten hinweg verändert und neu verlagert. Wir vom Digital Streetwork Bayern nutzen Videospiele um hier den Jugendlichen in ihrem Grundbedürfnis des Spielens auf einer Ebene zu begegnen. Wir möchten euch daher dazu einladen, Gaming als Mittel der Jugendarbeit kennenzulernen.

Referenten: Andreas Knecht und David Sanokowski

Digital Streetwork ist ein Projekt, das eine digitale Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der Jugendarbeit entwickeln soll. Das Ganze wird momentan als Streetwork bezeichnet, weil wir aufsuchend in den digitalen Räumen unterwegs sind, wo sich Jugendliche und junge Erwachsene aufhalten. Dort arbeiten wir – entsprechend den Arbeitsprinzipien der Jugendarbeit – niedrigschwellig, akzeptierend und unparteilich. Als Teil unserer Arbeit sind wir aufsuchend in den sozialen Netzwerken unterwegs, erstellen eigenen Content und bieten ein digitales erstes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Ziel ist dabei, mit den Strukturen der Bezirke zu kooperieren und sich gegenseitig zu unterstützen, wenn es Bedarf gibt.

 Digital Streetwork

Standbildertheater – Theaterpädagogik für Newbies

Ochs am Berg, Stopptanz, und und und… Viele Spiele für Kinder und Jugendliche verwenden das “Einfrieren” als Spielelement. In der Theaterpädagogik nutzt man dieselbe Technik, um “Standbilder” zu kreieren. Diese können wiederum genutzt werden, um Assoziationen zu sammeln, Konflikte aufzugreifen und Szenen zu entwerfen. Und zwar niedrigschwellig und nonverbal! Eine Einführung in eine vielseitige Technik, die für alle Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit geeignet ist.

Referent: Patrick Kobler studierte “Theater und Medien” und “Theaterdidaktik” in Bayreuth. Er kam für eine Anstellung als Theaterpädagoge am Mainfranken Theater nach Würzburg und arbeitet seit Ende 2025 freiberuflich und am Blindeninstitut. Er leitet mehrere Theaterspielgruppen mit Kindern und Jugendlichen und gibt Workshops zur politischen Bildung an Schulen.

https://patrickkobler-theater.de/

Die Anmeldung ist beendet.